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Archiv Jan - März 12

Fernsehen

EinsPlus

Donnerstag, 01.03.2012
09:30–10:15 Uhr (45 Min.)

Wiederholungen:

WDR
Donnerstag, 01.03.2012
14:15–15:00 Uhr (45 Min.)

EinsPlus
Freitag, 02.03.2012
06:15–07:00 Uhr (45 Min.)

EinsPlus
Nacht von Freitag, 02.03.2012, auf Samstag, 03.03.2012
03:00–03:45 Uhr (45 Min.)

betrifft
Oma will nach Thailand

Das Geld knapp, die Kinder weg, die Pflege schlecht. Viele Rentner können sich mit ihren Mini-Bezügen kein vernünftiges Altenheim in Deutschland leisten. Einige treffen eine radikale Entscheidung: ab nach Thailand! Das Land lockt mit Luxusheimen zu Schnäppchen-Preisen. Lebensabend unter Palmen – klingt traumhaft. Aber ist es das auch?

Autor Wolfgang Luck begleitet eine Rentnerin aus Buxtehude beim Umzug nach Thailand und erlebt mit, wie sie statt in einer Seniorenresidenz auf einer schlammigen Baustelle ankommt. Und beobachtet, welche Schwierigkeiten es mit der medizinischen Versorgung vor Ort gibt. Er besucht aber auch eine Luxusseniorenresidenz, in der es sich deutsche Rentner richtig gut gehen lassen.

Selbst für Alzheimer-kranke Patienten aus Deutschland gibt es jetzt Betreuungseinrichtungen in Thailand. Den Verdacht, hier könnten alte Menschen, die in Deutschland keiner haben will, abgeschoben werden, lässt der Chef der Einrichtung nicht gelten. „Hier profitieren alle: die Patienten, weil sie sehr gut versorgt werden, die Angehörigen, weil es viel billiger ist als in Deutschland, und Thailand, weil hier Arbeitsplätze geschaffen werden.“

 

EinsPlus
Donnerstag, 01.03.2012
13:15–14:15 Uhr (60 Min.)

Wiederholungen:

EinsPlus
Freitag, 02.03.2012
09:30–10:30 Uhr (60 Min.)

EinsPlus
Samstag, 03.03.2012
06:15–07:15 Uhr (60 Min.)

EinsPlus
Nacht von Samstag, 03.03.2012, auf Sonntag, 04.03.2012
03:00–04:00 Uhr (60 Min.)

Visite
Gesundheitsmagazin

Eins der Themen dieser Visite-Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema Alzheimer und stellt die Frage, inwieweit neue Forschungsergebnisse Anlass zur Hoffnung geben. Die Meldungen über Durchbrüche in der Alzheimer Forschung sind vielfältig, aber bisher gibt es keine Therapie, die den geistigen Verfall wirklich stoppen kann. Doch es gibt verschiedene erfolgversprechende Ansätze: Rostocker Forscher wollen mit einem neuen Mittel die schädlichen Eiweißablagerungen im Gehirn verringern. Berliner Forscher glauben, das durch eine Impfung erreichen zu können, die schon bei Menschen angewandt wird. Göttinger Forscher versuchen die Zerstörung des Gehirns mit Antikörpern aufzuhalten, bisher allerdings erst bei Mäusen. Wie erfolgversprechend sind diese Forschungsansätze, und wann wird es wirksame Mittel gegen diese Krankheit geben? Ein „Visite“-Forschungs-Spezial. Zu diesem Thema können im Internet unter www.ndr.de/visite Fragen an die Redaktion gestellt werden.


MDR
Donnerstag, 01.03.2012
22:35–23:05 Uhr (30 Min.)

Wiederholung:

MDR
Sonntag, 04.03.2012
08:50–09:20 Uhr (30 Min.)

Der Engel der Hilflosen
Aus dem Alltag eines Betreuers

Michael Schöttler ist ein vom Gericht bestellter Berufsbetreuer. Er kümmert sich um Menschen, die am Rand der Gesellschaft angekommen sind, die mit ihrem Leben alleine nicht mehr klar kommen und dringend Unterstützung brauchen.
Meist werden sie mit Misstrauen beäugt, die vom Gericht bestellten Berufsbetreuer. Schließlich sollen sie, wie früher der Vormund, für einen anderen Menschen Entscheidungen treffen – und oft auch über dessen Eigentumsverhältnisse. Da ist der Vorwurf der persönlichen Bereicherung nicht weit.


Michael Schöttler kennt das negative Image seines Berufsstandes, weiß um die schwarzen Schafe. Aber er hat nichts zu tun mit Menschen, die vermögend sind. Er kümmert sich um die, die am Rand der Gesellschaft angekommen sind und ohne Hilfe nicht mehr zurechtkommen.
Er hat dafür gesorgt, dass der alkoholkranke Egbert W. eine eigene Wohnung gefunden hat und sie auch halten kann, dass der geistig behinderte Stefan D. ohne Heim seinen Alltag einigermaßen in den Griff bekommt oder der 90-jährige bettlägerige Fritz H. nicht betrogen wird und eine angemessene Pflege erhält.
Täglich ist der 51-jährige Betreuer damit konfrontiert, wie trostlos das Leben sein kann, wie hilflos manche Menschen in dieser komplizierten Welt sind. Trotz der erschütternden Lebensumstände, denen Schöttler täglich begegnet, ist er nicht abgestumpft, sondern begegnet seinen Betreuten mit Respekt und Offenheit. Wichtig ist ihm, dass die Würde seiner Klienten auch in elenden Lebenssituationen gewahrt bleibt.


Das Erste
Samstag, 03.03.2012
17:00–17:30 Uhr (30 Min.)

Wiederholung:

EinsPlus
Mittwoch, 07.03.2012
19:30–20:00 Uhr (30 Min.)

Ratgeber: Recht

Eins der beiden Themen dieser Ausgabe von „Ratgeber: Recht“ lautet: „Das neue Pflegezeitgesetz – Pflege trotz Job“. Ob Unfall, Krankheit oder das Alter: Rund eineinhalb Millionen Deutsche sind auf Hilfe angewiesen und werden zu Hause gepflegt. Die Belastung durch Familienpflege trifft vor allem erwerbstätige Menschen. Doch der Spagat zwischen Job und der Pflege von Angehörigen wird nicht selten zur Zerreißprobe. Seit Anfang 2012 soll es für Arbeitnehmer leichter werden, die Pflege kranker Familienangehöriger mit dem Arbeitsplatz zu vereinbaren. Das neue Pflegezeitgesetz gibt Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, ohne den Beruf aufgeben zu müssen. Doch welche Rechte hat man als Arbeitnehmer und wie sinnvoll sind die neuen Regelungen?


Bayerisches Fernsehen
Sonntag, 04.03.2012
09:45–10:15 Uhr (30 Min.)

Campus DOKU
Gesellschaft in Not – Retten Freiwillige das Sozialsystem?

Die Sozialpädagogin Sabine Karpf ist seit ihrer Geburt spastisch gelähmt. Für ihre Arbeit bei der Schuldnerberatung der Caritas braucht sie einen Assistenten, der ihr bei der Büroarbeit und am Computer hilft. Obwohl sie schon vier Monate intensiv mithilfe der Vereinigung für Integrationsförderung sucht, hat sie noch keinen Bundesfreiwilligen für ihre Stelle begeistern können – für sie eine existenzielle Bedrohung, weil sie ohne Assistenz ihre Stelle aufgeben müsste. Julian Wattenberg ist einer der Bundesfreiwilligen, die Sabine Karpf sucht. Bei der Pfennigparade in München engagiert er sich voll beim Schichtdienst in der Abteilung für Schwerstbehinderte.

Der Psychologe Prof. Heiner Keupp warnt davor, dass sich wegen der immer kürzeren Ausbildungszeiten in den Schulen und Universitäten immer weniger junge Leute ehrenamtlich engagieren. Noch wird der Mangel an Nachwuchs bei den Freiwilligen von den Älteren ausgeglichen. Der Ingenieur Werner Liebhart z. B. hilft ehrenamtlich einer irakischen Familie, in Deutschland Fuß zu fassen. Er hat seine Aufgabe von der Stadt vermittelt bekommen. In Nachbarschaftshilfen organisieren sich die Bürger auch zunehmend selbst, wie Hannah Friederich, die ihre Mutter täglich pflegen muss und wenigstens einmal die Woche Entlastung für sich gefunden hat.
Campus Doku geht auch der Frage nach, warum sich so viele – gerade auch junge – Menschen im sozialen Bereich freiwillig einsetzen. Am Beispiel von Freiwilligen zeigt der Film, wie wertvoll ihre Arbeit für das Sozialsystem ist und wagt dabei einen Blick zwischen Gegenwart und Zukunft: Wie soll bürgerschaftliches Engagements künftig aussehen und welchen Stellenwert hat es schon heute?


HR
Sonntag, 04.03.2012
18:30–19:00 Uhr (30 Min.)

Wiederholungen:
HR
Montag, 05.03.2012
05:30–06:00 Uhr (30 Min.)

HR
Freitag, 09.03.2012
11:25–11:55 Uhr (30 Min.)

Hessenreporter

Hoffen auf die Pflegestufe - Unterwegs mit der Gutachterin
„Es ist immer wieder spannend, wenn die Haustür aufgeht, was mich erwartet“, sagt Sabine Igel. Schicksale erlebt sie – Menschen, die plötzlich auf Hilfe angewiesen sind und von Angehörigen gepflegt werden müssen. Da ist es wohltuend, wenn die Familien ihren Humor behalten haben.
Über tausend Besuche macht Sabine Igel im Jahr als Gutachterin für den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) in Hessen – bei Familien zu Hause oder in Pflegeheimen. Wer einen Antrag auf Pflegegeld gestellt hat, bekommt Besuch. Nur wer eine bestimmte Minutenanzahl auf Hilfe angewiesen ist, hat Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Aufstehen, waschen, anziehen, gehen, sitzen, essen, alles muss Sabine Igel bei ihrem Gutachten berücksichtigen. Da ist sie auch angewiesen auf ihre Erfahrung und ihr Einfühlungsvermögen. Sie muss sich Zeit nehmen, um alles genau zu erfassen und abzuwägen.
Immer wieder gibt es Pflegebedürftige, die einen guten Eindruck auf die Gutachterin machen wollen, obwohl sie im Alltag eigentlich nichts mehr selbst können. Oder es gibt Antragsteller, die noch fit genug sind, selbst für sich zu sorgen. In beiden Fällen muss sie hinter die Fassade schauen. Zurück im Büro verarbeitet sie jedes Schicksal anhand fester Kriterien in ein 13-seitiges Gutachten und gibt eine Empfehlung ab.
Früher war Sabine Igel Krankenschwester, seit über 15 Jahren arbeitet sie jetzt für den MDK. Die Anforderungen an ein Gutachten haben deutlich zugenommen, sagt sie. 2,5 Millionen Pflegebedürftige gibt es derzeit, und in den nächsten Jahren nimmt ihre Anzahl stetig zu. Die Filmautorin Antonella Berta hat die Gutachterin bei ihren Hausbesuchen begleitet.


WDR
Montag, 05.03.2012
13:30 Uhr–14:15 Uhr (45 Min.)

In aller Freundschaft
Mein fremder Mann

Wolfgang Siemann wird mit einem gebrochenen Arm und Unterkühlungen in die Sachsenklinik eingeliefert, nachdem er bewusstlos in einem Park aufgefunden wurde. Offensichtlich ist er eine Treppe hinuntergestürzt. Doch er kann sich an den Vorfall nicht erinnern. Überhaupt wirkt der Patient bei der Einlieferung etwas verwirrt. Bald ahnen Dr. Eichhorn und Dr. Brentano, dass der Grund dafür nicht sein Unfall sein kann.
Das bestätigt auch seine Frau Bernadette, die seit einiger Zeit unter den Orientierungsschwierigkeiten und aggressiven Stimmungsschwankungen ihres Mannes leidet. Ein Test zeigt schließlich, dass Siemann an Morbus Alzheimer erkrankt ist. Über kurz oder lang wird er zum Pflegefall werden. Mit dieser Belastung fühlt sich Bernadette überfordert. Auch ihr gemeinsamer Sohn Ben, der in einer anderen Stadt lebt und studiert, kann ihr keine Hilfe anbieten. Der einzige Ausweg scheint Siemanns Einweisung in ein Pflegeheim zu sein.


3sat

Montag, 06.03.2012
22:25–23:10 Uhr (45 Min.)

Mehr als ich kann
Ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen

In Zeiten steigender Lebenserwartung ist die Pflege zu einem prägenden Element des alltäglichen Lebens geworden. Viele Angehörige übernehmen die Pflege ihrer Verwandten selbst – oft, weil die Unterbringung in einem Heim noch immer ein Tabu ist und ihnen Schuldgefühle bereiten würde – und brennen dabei körperlich und seelisch aus.

Die Dokumentation "Mehr als ich kann" thematisiert einen gesellschaftlichen und sozialen Notstand und damit verbundene Gefühle wie Hilflosigkeit, Trauer und Wut.


3sat

Nacht von Dienstag, 13.03.2012, auf Mittwoch, 14.03.2012
00:50–01:20 Uhr (30 Min.)

37 Grad: „Ich will mich nicht vergessen!“
Rudi Assauer: Ein Promi im Kampf gegen Alzheimer

Er war ein Macher, ein Vorreiter, der oft im Rampenlicht stand. Dann der Schock: Diagnose Alzheimer. Noch ist ihm die Krankheit nicht anzumerken. Rudi Assauer versucht, ein möglichst normales Leben in der Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten.

Der ehemalige Manager des FC Schalke 04 will sich von der Krankheit nicht unterkriegen lassen und zeigen, dass ein Weiterleben trotz fortschreitender Demenz möglich ist. Ein großes Vorhaben, denn der Kampf mit den Auswirkungen der Krankheit wird zusehends härter. Rudi Assauer vergisst immer mehr und immer schneller: Namen, Orte und seine eigene Biographie. Die Familie versucht anfangs mit der schwierigen Situation konstruktiv und nervenstark umzugehen. Doch im Laufe der Zeit kommt auch sie an ihre Grenzen.

Der Film zeigt die Erfolge seines Lebens, seine Niederlagen und welche Erinnerungen daran bereits verloren gegangen sind. Die Reportage ist bei sehr privaten Momenten dabei und beobachtet, welche Klippen Rudi Assauer in der Öffentlichkeit umschiffen muss. Was bedeutet die Krankheit für sein persönliches Umfeld? Hält die Familie diese Belastung wirklich aus? Wie reagieren eingeweihte Freunde aus dem prominenten Umfeld?
Der Prominente möchte sich mit diesem Film offenbaren – schonungslos und offen. Er hat, wie er sagt, eine enorme Wut im Bauch, dass er nicht mehr mithalten kann. Doch er möchte wenigstens den Zeitpunkt, wann und wie die Öffentlichkeit davon erfährt, mitbestimmen.

 

EinsPlus
Mittwoch, 01.02.2012
13:15–14:00 Uhr (45 Min.)

Wiederholungen:

EinsPlus
Donnerstag, 02.02.2012
09:30–10:15 Uhr (45 Min.)

EinsPlus
Freitag, 03.02.2012
06:15–07:00 Uhr (45 Min.)

Eins Plus
Nacht von Freitag, 03.02.2012, auf Samstag, 04.02.2012
03:00–03:45 Uhr (45 Min.)

betrifft
Die Last mit den Eltern – Wenn Mutter plötzlich Pflege braucht

Es kommt oft unerwartet und es kann jeden treffen: Plötzlich erleidet der Vater einen Schlaganfall und wird pflegebedürftig, oder es kündigt sich bei der Mutter eine Altersdemenz an. Was also tun?
Dieser Film erzählt die Geschichte von Menschen, die sich dem Thema Pflege stellen, und zeigt, wie anstrengend und manchmal auch gefährlich es sein kann, wenn man beschließt, die Eltern auf diesem schwierigen Weg zu begleiten. Ein Bericht über Ausnahmesituationen, die aber in ihrer gelebten Mitmenschlichkeit auch Mut und Kraft geben.

 

hr-fernsehen
Nacht von Mittwoch, 01.02.2012, auf Donnerstag, 02.02.2012
04:45–05:15 Uhr (30 Min.)


Hessenreporter
Pfleger Lustig im Einsatz
Vom Leben im Alter

Erst geht ein Lächeln über ihre Gesichter – und dann lachen sie laut drauf los. Die alten Menschen, die sonst meist dumpf und antriebslos in ihren Stühlen sitzen, haben richtig viel Spaß. Ihre Augen leuchten, und ins sonst so stille Altenheim ist plötzlich Leben eingekehrt. Der Grund: Pfleger Lustig ist da! Eine rote Knollennase und einen kleinen Hut, mehr braucht Ingo Margraf nicht, und sogar bei Menschen, die ihre Ehepartner nicht mehr kennen oder längst vergessen haben, wie ihre Töchter oder Söhne aussehen, rührt sich ganz offensichtlich etwas im Gedächtnis. Es sind gute Erinnerungen – vielleicht an den Zirkus in der Kindheit, auf jeden Fall an eine glückliche Zeit.

Der "Hessenreporter" hat den 32-Jährigen auf seiner Tour durch die Altenheime des Main-Kinzig-Kreises begleitet. Als Clown ist der ehemalige Altenpfleger inzwischen fest beim Landkreis angestellt. Dort hat man erkannt, wie wertvoll sein Einsatz ist. Alle 14 Tage warten viele Heimbewohner nun schon auf den lustigen Gesellen. Er mag die alten Menschen, sagt Ingo Margraf. Dann lotet er aus, was an diesem Tag machbar ist. Heute singen sie zusammen: "Das Wandern ist des Müllers Lust". Eine Frau hat die ganze erste Strophe plötzlich wieder im Gedächtnis. Dann lachen sie sich kaputt über seine rote Nase.

 

NDR
Freitag, 03.02.2012
06:00–06:45 Uhr (45 Min.)

45 Min
Oma will nach Thailand

Das Geld knapp, die Kinder weg, die Pflege schlecht. Viele Rentner können sich mit ihren Mini-Bezügen kein vernünftiges Altenheim in Deutschland leisten. Einige treffen eine radikale Entscheidung: ab nach Thailand! Das Land lockt mit Luxusheimen zu Schnäppchen-Preisen. Lebensabend unter Palmen – klingt traumhaft. Aber ist es das auch?

Für 45 Min begleitet Autor Wolfgang Luck eine Rentnerin aus Buxtehude beim Umzug nach Thailand und erlebt mit, wie sie statt in einer Seniorenresidenz auf einer schlammigen Baustelle ankommt. Und beobachtet, welche Schwierigkeiten es mit der medizinischen Versorgung vor Ort gibt. Er besucht aber auch eine Luxusseniorenresidenz, in der es sich deutsche Rentner richtig gut gehen lassen. Selbst für alzheimerkranke Patienten aus Deutschland gibt es jetzt Betreuungseinrichtungen in Thailand.

 

ZDF info
Samstag, 04.02.2012
10:00–10:45 Uhr (45 Min.)

Oma ist immer dabei
Ein Leben mit Demenzkranken

Dr. Martin Landenberger, Hausarzt in Bad Tölz, hat vor vier Jahren seine demente Mutter aus dem Schwäbischen zu sich nach Hause geholt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern kümmert er sich seitdem um seine Mutter. Ein positives Beispiel, das zeigt, dass ein Leben mit Demenzkranken möglich ist, wenn alle helfen.

 

WDR
Sonntag, 05.02.2012
16:30–17:00 Uhr (30 Min.)

Wiederholung:

WDR
Samstag, 11.02.2012
09:30–10:00 Uhr (30 Min.)

Wenn Oma Pflege braucht
Die Prüfer vom medizinischen Dienst

Plötzlich geht es nicht mehr alleine. Anziehen, Duschen oder Essen– was bislang problemlos ging, erfordert nun die Hilfe anderer, und finanzielle Unterstützung wird nötig. Die Reportage begleitet drei Prüfer des MDK bei täglichen Entscheidungen.

Die Pflegekasse bietet die oft nötige finanzielle Unterstützung, doch jeder dritte Antrag wird von den Prüfern des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen abgelehnt. Wie arbeiten diese Gutachter? Wie gehen sie vor, wenn der Fall nicht ganz eindeutig ist? Wie leben Sie mit ihren Entscheidungen?

EinsPlus
Samstag, 31.12.2011
06:15–07:15 (60 Min.)

Wiederholung:

EinsPlus
Nacht von Samstag, 31.12.2011, auf Sonntag, 01.01.2012
03:00–04:00 Uhr (60 Min.)
 

Visite
Gesundheitsmagazin


Eins der Themen in „Visite” lautet: „Hirnstimulation gegen Alzheimer“. Mit zwei Elektroden im Gehirn wollen Mediziner eine beginnende Alzheimer-Erkrankung zum Stillstand bringen. Die Forscher versprechen sich viel von der Behandlung, denn trotz jahrelanger Forschung gibt es bislang keine wirksamen Medikamente gegen Alzheimer.

 

 

 

EinsExtra
Freitag, 06.01.2012
22:00–22:45 Uhr (45 Min.)

Wiederholung:

EinsExtra
Nacht von Freitag, 06.01.2012, auf Samstag, 07.01.2012
01:00–01:45 Uhr (45 Min.)

 

Die Last mit den Eltern
Wenn Mutter plötzlich Pflege braucht


Es kommt oft unvorbereitet und es kann jeden treffen: Plötzlich erleidet der Vater einen Schlaganfall und wird pflegebedürftig. Oder es kündigt sich bei der Mutter, lange und drohend, eine Altersdemenz an.

Was also tun? Dieser Film erzählt die Geschichte von Menschen, die sich dem Thema Pflege stellen, und zeigt, wie anstrengend und manchmal auch gefährlich es sein kann, wenn man beschließt, die Eltern auf diesem schwierigen Weg zu begleiten. Ein Film über Ausnahmesituationen, die aber in ihrer gelebten Mitmenschlichkeit auch Mut und Kraft geben.

 

 

 

ARTE
Dienstag, 10.01.2012
08:25–08:55 Uhr (30 Min.)

Wiederholungen:

ARTE
Mittwoch, 11.01.2012
13:00–13:30 Uhr (30 Min.)

ARTE
Donnerstag, 12.01.2012
17:55–18:25 Uhr (30 Min.)

 

X:enius
Alzheimer – Was hilft gegen das Vergessen?


Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Nach neuesten Schätzungen sind weltweit 34 Millionen Menschen betroffen, in Deutschland und Frankreich leiden etwa 1,6 Prozent der Bevölkerung darunter. Tendenz steigend, denn die Menschen werden immer älter. „X:enius” zeigt, was Alzheimer wirklich bedeutet – und wie man mit der Krankheit in Würde leben kann.
Die beiden „X:enius"-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner besuchen in Frankfurt am Main ein außergewöhnliches Pflegeheim. Für sie wird dieser Besuch zu einer Art Zeitreise in die Welt der 40er Jahre, als die pflegebedürftigen Heimbewohner noch jung waren. Die Wohnräume sind mit Fundstücken vom Flohmarkt und Schätzen aus Haushaltsauflösungen ausgestattet, so dass alles genauso aussieht wie früher – vom alten Eisenherd und den Schöpfkellen in der Küche bis zum bestickten Lampenschirm und der Blümchentapete mit Madonnenbildchen im Wohnraum.
Denn das Heim arbeitet mit dem sogenannten psychobiografischen Konzept nach Erwin Böhm. Der Ansatz geht davon aus, dass bei Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen vor allem Erinnerungen aus dem Alter bis etwa 30 Jahre erhalten bleiben, aus der sogenannten „Prägephase”: Ausbildung, Berufsanfang, Partnerwahl, Geburt von Kindern – diese wichtigen Erlebnisse vollziehen sich in der Regel in dieser Zeit.
Caro Matzko und Gunnar Mergner begegnen hier Menschen, die sich selbst als so jugendlich wie damals empfinden. Eine Dame sorgt noch für ihr Baby, andere kochen wie damals nach dem Krieg oder singen alte Schlager. Gunnar hat seine Gitarre dabei und erfreut die Bewohner mit Schlagern aus den 40er Jahren – schließlich singen sogar alle gemeinsam. 

Außerdem zeigt „X:enius”, was genau bei Alzheimer im Gehirn passiert, was Mediziner und Hirnforscher über die Ursachen der Krankheit wissen und dass der Lebensstil einen bedeutsamen Einfluss auf das Gehirn hat. Vorbeugen, auch in frühen Jahren, empfiehlt sich also, wenn man im Alter geistig fit bleiben will.

Die beiden Moderatorenteams posten in ihrem eigens für „X:enius” geführten Blog Berichte, Fotos und Videos zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius

 

 

 

EinsPlus
Dienstag, 10.01.2012
20:15–21:00 Uhr (45 Min.)

Wiederholungen:

EinsPlus
Mittwoch, 11.01.2012
18:45–19:30 Uhr (45 Min.)

EinsPlus
Donnerstag, 12.01.2012
12:30–13:15 Uhr (45 Min.)

 

Das Leben!
Mein Mann ist dement – Wenn die Liebe an ihre Grenzen kommt


1,3 Millionen Demenzkranke leben in Deutschland, Tendenz steigend. Die meisten werden von Familienangehörigen gepflegt – unter enormen Schwierigkeiten. „Das Leben!“ schildert exemplarisch zwei Ehepaare und ihren Umgang mit der Erkrankung eines Ehepartners.

Träume hatten sie für einen gemeinsamen Lebensabend, die sind jetzt Makulatur. Denn seit bei dem Mann von Erika Weber vor acht Jahren Demenz diagnostiziert wurde, wurde er nach und nach wieder zum Kind. Jetzt fragt sie sich, wie lange sie ihren Mann noch zu Hause betreuen kann.

Nicht immer sind die Kranken einfache Patienten. Aggressivität und körperliche Übergriffe können zum Krankheitsbild gehören. Auch Erika Weber wurde schon einmal von ihrem kranken Mann attackiert. Für sie war das der schlimmste Moment ihrer Ehe, obwohl sie doch weiß, dass ihr Mann nichts dafür kann.

Auch Karin fragt sich, wie lange sie die Pflege ihres Mannes Dieter zu Hause noch bewältigen kann. Dass die ehemalige Kauffrau keinen Freiraum mehr für sich hat, im täglichen Zusammenleben „keine Luft mehr bekommt”, hat sie an ihre körperlichen und psychischen Grenzen gebracht. Doch ihren Mann ins Heim geben? „Dann hätte ich ein schlechtes Gewissen”, sagt sie.

Ein halbes Jahr lang haben Autor Manfred Uhlig und ein NDR-Team die beiden Frauen und ihre demenzkranken Männer in ihrem strapaziösen Alltag begleitet. Am Ende konnten sie nachvollziehen, warum bei vielen Angehörigen die Liebe an ihre Grenzen stößt.

 

 

Deutschlandradio Kultur
Montag, 13.01.2012
19:30 Uhr

Zeitfragen
Pflege der Zukunft
Über die Vereinbarkeit von Beruf und Familienpflegezeit



Deutschlandfunk
Dienstag, 14.02.2012
10:10 Uhr

Journal am Vormittag
Wie pflege ich meine Eltern?
Möglichkeiten und Grenzen häuslicher Betreuung


 

 

 


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    (Mo.-Fr. 8-18 Uhr, 0,06 € pro Anruf aus dem deutschen Festnetz; max. 0,42 € pro Minute aus dem deutschen Mobilfunknetz)