Media-Tipps
Wissenswertes aus den Medien
Fernsehen
MDR Donnerstag,
03.05.2012 21:00–21:45 Uhr (45 Min.)
Hauptsache gesund
Was der Gang über Krankheiten verrät
„Geh ordentlich, schlurf nicht so!“ – viele Kinder bekommen diese Worte von ihren Eltern um die Ohren. Aber auch so manch ältere Dame ermahnte mit diesen Worten schon ihren Ehemann. Doch häufig hat ein schlurfender, tippelnder oder torkelnder Gang einen ernsthaften medizinischen Hintergrund. Viele Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Arthrose, Wirbelsäulenprobleme oder Demenz, können zu einer Veränderung des Gangbildes führen. Auch Blutdruck- oder Nieren-Medikamente führen unter Umständen zu einem unsicheren, torkelnden Gang. „Hauptsache gesund“ zeigt, wie man mit einer einfachen Blickanalyse und mit modernen High-Tech-Gehmatten solchen Gangveränderungen auf die Spur kommt.
Das MDR Gesundheitsmagazin erklärt zudem, was man mit einer Gehschulung erreichen kann und wie bei Kindern Langzeitschäden durch Senk- oder Spreizfüße, X- oder O-Beine vermieden werden können. Außerdem beschäftigt sich „Hauptsache gesund“ mit der Frage, was eigentlich ein Spaziergangsforscher macht und mit welchen einfachen Tests man Fehlhaltungen selbst erkennen kann. Unter der Telefonnummer (0 18 02) 300 301 können die Zuschauer live in der Sendung ihre Fragen stellen.
Wiederholung:
MDR Freitag,
04.05.2012 10:00–10:45 Uhr (45 Min.)
3SAT Freitag,
04.05.2012 20:15–21:00 Uhr (45 Min.)
Die großen Volkskrankheiten (2/4)
Alzheimer – Hoffnung im Kampf gegen das Vergessen
Es gibt kaum eine Erkrankung, die mehr gefürchtet wird. Denn es droht nicht nur der Tod: Persönlichkeit und Menschenwürde stehen auf dem Spiel. Die Alzheimer-Erkrankung lässt nach und nach eine große Menge von Nervenzellen im Gehirn absterben – bis der Mensch nicht mehr weiß, wer er ist. Seit Jahrzehnten sucht die Forschung fieberhaft nach einem Heilmittel. Milliarden hat die Pharmaindustrie in Medikamentenversuche investiert – bislang erfolglos. Hoffnung gibt es ausgerechnet dort, wo die Krankheit besonders früh ausbricht.
Das Erste Sonntag,
06.05.2012 16:00–16:30 Uhr (30 Min.)
Gott und die Welt
Pflege für Anfänger
Damit Papa nicht ins Heim muss
Eine Familie im Schock: Der 72-jährige Vater ist nach einem schweren Schlaganfall bettlägerig. Im Krankenhaus hat er sich so weit erholt, dass er ansprechbar ist, aber sich alleine versorgen, waschen, zur Toilette gehen kann er nicht. Und es ist nicht klar, ob er seinen Alltag jemals wieder selbstständig wird verrichten können. Schon in zwei Wochen soll er aus dem Krankenhaus entlassen werden, und damit rutscht die Familie plötzlich in eine Extremsituation: Die Kinder und die Ehefrau wollen die tägliche Pflege des Vaters selbst schaffen, auch wenn sie bisher noch keine Erfahrung damit haben.
Das Krankenhaus lässt die Familie nicht alleine. In der Großklinik Bergmannsheil in Bochum haben sie Unterstützung durch einen sogenannten Pflegecoach bekommen. Christiane Olthoff-Struck fängt bereits auf der Station an, der Familie Anleitungen im Umgang mit dem bettlägerigen Vater zu geben: Wie kann der korpulente Mann aus dem Bett in den Rollstuhl gehoben werden? Welche Ernährung und Medikamente sind wichtig? Wie funktionieren Waschen und Hygiene? Nach der Entlassung besucht Schwester Christiane die Familie auch zu Hause, berät beim behindertengerechten Umbau und vermittelt eine Selbsthilfegruppe.
Trotz der Pflegetrainerin kommt es immer wieder zu Tränen, Frust, Ärger, Verzweiflung. 24 Stunden Pflege zu Hause ist ein Knochenjob. Aber es gibt auch schöne Momente, wenn Papa sich nach dem Rasieren und Zähneputzen wohl fühlt und dankbar lächelt. Die gemeinsame Aufgabe stärkt den Familienzusammenhalt. Letztendlich ist sich die Familie sicher: Papa soll auf keinen Fall ins Heim. So lange es irgend geht, möchten seine Angehörigen die Pflege zu Hause schaffen.
ARTE Donnerstag,
10.05.2012 08:20–08:50 Uhr (30 Min.)
X:enius Berührungen: Macht Berührungsmangel krank?
Berührungen spenden Kraft, sie stärken unser Urvertrauen in die Welt. Ob zur Begrüßung, zum Trösten, aus Freude oder aus Liebe: Die Sehnsucht, zu berühren und berührt zu werden, ist tief im Menschen verankert. Vor allem für Babys und ältere Menschen ist Berührung extrem wichtig. Bei Frühchen fördert sie das Wachstum, und einsamen älteren Menschen spendet sie Nähe und Geborgenheit. Schulungen für Eltern und Pflegepersonal lehren, wie man in diesen Lebensstadien richtig berührt. Was aber passiert, wenn regelmäßiger Körperkontakt fehlt? Krankheiten wie Depressionen, Magersucht oder Überwicht können die Folge sein.
In diesem Zusammenhang wird zurzeit ein ungewöhnlicher Therapieansatz mit eng am Körper anliegenden Neoprenanzügen getestet. Das Moderatorenduo Dörthe Eickelberg und Pierre Girard will mehr über die Macht der Berührung, kulturelle Unterschiede und gesellschaftliche Entwicklungen erfahren. Die beiden sprechen mit einem Spezialisten für psychosomatische Dermatologie über Berührungsängste und die eigenen Wünsche nach Nähe oder Abgrenzung. Außerdem testen sie im Selbstversuch: Ist Berührung wirklich ein Glückslieferant?
Wiederholungen:
ARTE Freitag, 11.05.2012 13:00–13:30 (30 Min.)
ARTE Montag, 14.05.2012 17:55–18:25 Uhr (30 Min.)
ZDF Dienstag,
15.05.2012 22:15–22:45 Uhr (30 Min.)
37 Grad
Der Kampf um das Erbe
Wenn Angehörige sich betrogen fühlen
Die Nachbarin eines älteren Ehepaares bemerkt, dass die alten Herrschaften Hilfe benötigen. Sie kümmert sich mit kleinen Handreichungen um die Eheleute, die schließlich den gesamten Besitz, bestehend aus mehreren Grundstücken und einem Wohnhaus, notariell auf die Nachbarin übertragen. Die Tochter, die zu der Zeit im Ausland wohnt, erfährt davon erst im Nachhinein. Die Nachbarin hatte sie für tot erklärt, berichtet der kranke Vater später. Für die Hinterbliebene bleibt nur der Weg zum Gericht.
Ein über 80-Jähriger hatte seine Lebensgefährtin zur Alleinerbin erklärt. Doch als er stirbt, bleibt ihr nur ein Bruchteil des Erbes, der Löwenanteil geht stattdessen an einen Mann, der eigentlich nur stundenweise für Hilfsarbeiten im Haus engagiert war. Für die Lebensgefährtin ist klar, dass ihr Mann dies nie getan hätte, wenn er nicht unter Druck gesetzt worden wäre. Doch es ist schwer, eine Nötigung zur Änderung des Testamentes vor Gericht zu beweisen.
Immer mehr Menschen in Deutschland werden im Alter abhängig, viele davon dement, und immer öfter verfügen sie über ein beträchtliches Vermögen. Jährlich 250 Milliarden Euro werden die Senioren in den nächsten Jahren vererben. Damit ist der Boden bereitet für eine neue Welle von Erbschleicherei in Deutschland. Die meisten Betroffenen schlittern ahnungslos in die Situation hinein, wie die Hauptpersonen in dieser „37 Grad“-Dokumentation.
Wiederholungen:
ZDFinfo Nacht von Mittwoch, 16.05.2012, auf Donnerstag, 17.05.2012 01:00–01:30 Uhr (30 Min.)
3SAT Nacht von Dienstag, 22.05.2012, auf Mittwoch, 23.05.2012 00:20–00:50 Uhr (30 Min.)
BR-alpha Sonntag,
20.05.2012 19:30–20:15 Uhr (45 Min.)
alpha-Lógos
Würdig leben mit Demenz
Je länger die Menschen leben, desto häufiger lautet die Diagnose: Demenz. Die häufigste Ursache hierfür ist die Alzheimer-Krankheit. Das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, steigt mit dem Lebensalter. Mit der höheren Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung wächst auch der Anteil der an Alzheimer erkrankten Menschen. Sie verlieren mit der Zeit ihr Denkvermögen und sind zunehmend auf Hilfe angewiesen.
Heilbar ist die Krankheit derzeit nicht, Medikamente können nur ihren Verlauf verzögern. Die Betreuung der Betroffenen und die Pflege der Kranken sowie die ärztliche Behandlung und die Therapien gestalten sich komplex. Auf Expertenforen in der Katholischen Akademie in Bayern suchten Spitzenforscher aus Frankreich und Deutschland Perspektiven für die Behandlungs- und Versorgungsstrategien der Zukunft. Die Ergebnisse werden in dieser Ausgabe von alpha-Lógos vorgestellt.
Phoenix Montag,
21.05.2012 17:15–17:45 Uhr (30 Min.)
Die Pflege-Detektive
– Bislang sind noch keine näheren Informationen zur Sendung verfügbar. –
NDR Freitag,
25.05.2012 22:00–24:00 Uhr (120 Min.)
NDR Talk Show
Einer der Gäste in der NDR Talk Show mit Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt ist die Unternehmerin Sophie Rosentreter. Als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankte und deren Welt immer kleiner wurde, öffnete sich für Sophie Rosentreter eine neue Welt. Die Hamburgerin hatte bisher als Model, Moderatorin und TV-Redakteurin gearbeitet, und sie nutzte ihre Medienerfahrung nun für die Neugründung ihrer Firma „Ilses weite Welt“, die Filme und Beschäftigungsprogramme für demenzkranke Menschen entwickelt. Vor einem Jahr hat die 36-Jährige von ihren Plänen in der „NDR Talk Show“ erzählt – Zeit für eine erste Bilanz.

