Jan-Mär 2012
Hilfe für Demenzkranke weiter verbessern – Bayerisches Gesundheitsministerium entwickelt 20 Empfehlungen für Kliniken
Bayern stärkt die medizinische Versorgung von Patienten mit Demenzleiden im Krankenhaus. Das bayerische Gesundheitsministerium hat einen Maßnahmenkatalog mit 20 Empfehlungen für Allgemeinkrankenhäuser entwickelt. Das betonte Dr. Marcel Huber, Gesundheitsminister, anlässlich der 13. Sitzung des Expertenkreises Geriatrie im Bayerischen Gesundheitsministerium. „Gerade für Menschen mit Demenzerkrankung bedeutet ein Klinikaufenthalt einen tiefen Einschnitt in ihren ohnehin schwierigen Alltag. Für sie sind ein hohes Maß an menschlicher Zuwendung und individuelle Betreuung besonders wichtig”, so Huber.
Die Empfehlungen beinhalten 20 konkrete Maßnahmen, wie die besondere Situation Demenzkranker im Klinikalltag berücksichtigt werden kann. Sie umfassen zum Beispiel Schulungen des Pflegepersonals und der Ärzte, die Einrichtung von Patientenbegleitteams oder einer interdisziplinären Station. Zudem sollen Angehörige verstärkt eingebunden werden – sowohl bei der Aufnahme des Patienten in die Klinik als auch während des Aufenthalts. Sie kennen die Vorlieben und Gewohnheit der Patienten und können ihnen somit Ängste nehmen. „Einige Maßnahmen können bereits kurzfristig und ohne großen Aufwand umgesetzt werden. Die Empfehlungen leisten Hilfe für Betroffene, Angehörige und Krankenhauspersonal”, so Huber. Ziel des Bayerischen Gesundheitsministeriums ist es, die Versorgung der Demenzkranken in ganz Bayern weiter zu verbessern. Seit Jahren steigt die Anzahl der Menschen, bei denen Alzheimer oder andere Demenzerkrankungen diagnostiziert werden. „Allein in Bayern leiden derzeit rund 160.000 Menschen im Alter von über 65 Jahren an einer Demenz”, so Huber. Etwa 15 % der Patienten, die in Kliniken wegen einer körperlichen Erkrankung behandelt werden, sind demenzkrank. Die Empfehlungen werden den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt. Sie können auch im Internet heruntergeladen werden unter: www.krankenhausversorgung.bayern.de.
Einmal Fisch pro Woche hält das Gehirn fit
Am amerikanischen Radiologenkongress (RSNA) haben Cyrus Raji und seine Kollegen eine Arbeit vorgestellt, aus der hervorgeht, dass der Konsum von Fisch einmal pro Woche das Risiko einer Demenz bei älteren Patienten dramatisch verringern kann.
Aus der Studie geht hervor, dass diejenigen, die einmal pro Woche gedünsteten oder gekochten – aber nicht frittierten – Fisch aßen, eine signifikant größere graue Hirnmasse in den Gebieten hatten, die mit Demenzerkrankungen wie Alzheimer in Zusammenhang stehen, als solche, die seltener Fisch aßen. Die Konservierung der Hirnmasse war verbunden mit einer deutlich niedrigeren Rate an kognitiven Einschränkungen, wie Cyrus Raji und seine Kollegen von der University of Pittsburgh berichteten. „Der Konsum von Fisch ist offenbar für die Erhaltung der grauen Hirnmasse von großem Nutzen und vermindert möglicherweise langfristig das Risiko von Demenz und Alzheimer”, sagte Raji anlässlich einer Presseorientierung.
Raji und seine Kollegen untersuchten 260 Personen mit einem Durchschnittsalter von 71 Jahren, die zwischen 1989 und 1990 in die Cardiovascular Health Study aufgenommen wurden. Zu jener Zeit mussten die Studienteilnehmer einen Fragebogen zu ihrem Ernährungsverhalten ausfüllen. Von den 260 Studienteilnehmern gaben 163 an, dass sie mindestens einmal pro Woche Fisch konsumierten. Von allen Studienteilnehmern wurde nach Ablauf der 10-jährigen Beobachtungszeit eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Gehirns gemacht, um die Gehirnmasse zu bestimmen. Außerdem wurden in den Jahren 2002 und 2003 kognitive Tests durchgeführt.
Die Forscher fanden heraus, dass alle, die angegeben hatten, mindestens einmal pro Woche Fisch zu essen, eine deutlich größere Hirnmasse im Frontal- und im Temporalhirn hatten. „Diese Regionen sind für die Erinnerung und das Lernen zuständig – Fähigkeiten, die bei Demenz oder Alzheimer typischerweise drastisch verschlechtert sind“, so Raji.
Fünf Jahre nach der MRT fanden Raji und seine Kollegen, dass 30,8 % derjenigen, die einen unterdurchschnittlichen Fischkonsum hatten, milde Formen kognitiver Einschränkung oder Demenz entwickelt hatten, während es in der „Fischgruppe” nur 3,2 % der Untersuchten waren, die solche Veränderungen aufwiesen.
Die Forscher fanden auch, dass 47 % der Patienten mit Gehirnatrophie und geringem Fischkonsum fünf Jahre nach der MRT abnorme kognitive Funktionen zeigten, während dies in der Gruppe mit dem höchsten Fischkonsum und dem höchsten Hirnvolumen lediglich 28 % der Untersuchten betraf. „Das ist eine imposante Reduktion des Risikos einer Entwicklung einer milden kognitiven Störung oder von Alzheimer,” meinte Raji dazu.
In einer zusätzlichen Untersuchung fanden die Forscher auch, dass das sogenannte Arbeitsgedächtnis – eine Funktion, die im Rahmen der Alzheimer-Demenz dramatisch eingeschränkt ist – in der Gruppe der Fischesser deutlich besser funktionierte als in der Gruppe der Nicht-Fischesser.
„Diese einfache Entscheidung, ob man mehr oder weniger Fisch essen soll, erhöht ganz offensichtlich die Resistenz des Gehirns gegenüber Demenzerkrankungen wie Alzheimer”, erklärte Raji. Ein möglicher Mediator dieser Resistenz könnte beispielsweise der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Fisch sein, der den Blutfluss ins Gehirn positiv beeinflusst und auch als Antioxidans wirkt. Dadurch können die Entzündungsprozesse, die schließlich zum Absterben der Hirnzellen führen, reduziert werden. Omega-3 könnte auch die Anhäufung von amyloiden Plaques behindern, die typischerweise bei der Alzheimer-Demenz auftreten, meinte Raji.
Obwohl der Fischkonsum während der Studie nur zweimal gemessen wurde – zu Beginn der Studie und 1995 – meinte Raji dazu, dass die Studienteilnehmer den Fischkonsum über die Jahre offenbar sehr stabil gehalten hätten. Ferner sagte Raji, dass der Nutzen, den der Fischkonsum nach sich ziehe, vermutlich sowieso nur bei Langzeitkonsumenten zu sehen wäre und weniger bei Personen, die während einer kurzen Zeit viel Fisch äßen und danach wieder über längere Zeit nicht mehr.
Quelle: Health & Beauty Group AG via Presseportal openBroadcast
Darboven IDEE-Förderpreis 2011: Demenzfilm-Produzentin Sophie Rosentreter erhält zweiten Preis
Für ihre außergewöhnliche Idee, Filme für Menschen mit Demenz zu produzieren und eine interaktive Beschäftigungsmethode daraus zu entwickeln, hat die ehemalige MTV-Moderatorin Sophie Rosentreter den zweiten Preis des Darboven IDEE-Förderpreis 2011 erhalten. Bei diesem nunmehr zum zehnten Mal durchgeführten Wettbewerb werden außergewöhnliche Geschäftsideen prämiert.
„Allein schon die Tatsache, es in die Runde der letzten Fünf geschafft zu haben, hat mich unendlich glücklich gemacht. Und nun sogar der zweite Platz! Das ist für mich eine große Auszeichnung und ein Ansporn, meinen Weg konsequent weiterzuverfolgen”, freut sich die Hamburger Existenzgründerin. Sie hatte nach dem Tod ihrer an Alzheimer erkrankten Großmutter Ilse begonnen, Filme speziell für Menschen mit Demenz zu produzieren und mit Hilfe von Gerontologen, Altenpflegefachkräften und Ergotherapeuten daraus ein interaktives System für die Beschäftigung demenziell veränderter Menschen entwickelt.
Der große Zuspruch, den sie seitdem aus der Altenpflege und von Angehörigen erhält, hat sie darin bestärkt, das Thema Demenz in die Öffentlichkeit zu tragen. Sie sieht ihre Aufgabe darin, aufzuklären und Verständnis zu schaffen für die Betroffenen und die Angehörigen, ehrenamtlich Engagierten und beruflich Pflegenden zu unterstützen und ihnen Gehör zu verschaffen.
Rund 840.000 Menschen mit Demenz werden derzeit von ihren Angehörigen zu Hause betreut und versorgt, weitere 360.000 leben in Pflegeheimen. Weil die Betroffenen nur noch über ihre Gefühle zu erreichen sind, fällt es den Menschen in ihrer Umgebung immer schwerer, Kontakt mit ihnen aufzunehmen und sich mit ihnen zu beschäftigen.
Sophie Rosentreter hat ihre demenzkranke Großmutter Ilse neun Jahre lang bis zu ihrem Tod begleitet und dabei Wege in ihre Welt gefunden. Die von ihr konzipierten Filme für Menschen mit Demenz werden ergänzt durch thematisch abgestimmte Begleitbücher zur Beschäftigung und Gegenstände zum Fühlen und Ertasten. Mit diesen Baukasten-Systemen zur Sinnesaktivierungen können Angehörige zu Hause, Pflegekräfte und ehrenamtliche Helfer in Senioreneinrichtungen, Demenz-Wohngemeinschaften, Tagespflegen und Betreuungsgruppen demenzkranke Menschen beschäftigen, anregen und unterhalten.
Quelle: Ilses weite Welt GmbH & Co. KG via Presseportal openBroadcast
Seniorenroboter CompanionAble setzt Europareise fort
Am 5. und 6. Dezember stellt das Thüringer Unternehmen MetraLabs im Rahmen der Präsentation des laufenden EU-Projektes „CompanionAble“ in Brüssel seinen Seniorenroboter vor. „CompanionAble“ ist eines von 48 ausgewählten Projekten, das auf der Innovation Convention im benachbarten Belgien präsentiert wird.
Die Roboterplattform, die im Rahmen des EU-Projekts von MetraLabs entwickelt wurde, soll die Lebensqualität älterer Menschen, die an leichter Demenz erkrankt sind, verbessern. Der Assistenzroboter unterstützt die Senioren in ihrer häuslichen Umgebung, indem er sie an Termine, die pünktliche Medikamenteneinnahme sowie Flüssigkeitsaufnahme erinnert und bei Bedarf einen Notruf absetzt. Das Fachgebiet Neuroinformatik und Kognitive Robotik der TU Ilmenau hat dafür unter anderem Verfahren für die Nutzerwahrnehmung, die sozial akzeptable Navigation und ein Dialogsystem zur Interaktion zwischen Senior und Roboter entwickelt. „Unser Roboter besitzt nun die Fähigkeit, Menschen zu erkennen, was die Interaktion zwischen Mensch und Maschine intensivieren wird. Gerade für Senioren besteht unsere Aufgabe darin, die Hemmschwelle gegenüber dem Roboter abzubauen. Das gelingt uns nun nicht mehr nur mit unserem Design“, erklärt MetraLabs Geschäftsführer Dr. Andreas Bley. Zudem sei über den Bildschirm des Seniorenroboters erstmals Video-Telefonie möglich.
Angehörigen-Akademie in Berlin mit neuem Vortragsprogramm für 2012
Die Angehörigen-Akademie der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE Gmbh in Berlin geht mit einem neuen umfangreichen Vortragsprogramm für pflegende Angehörige in das Jahr 2012. Das neue Programm der Angehörigen-Akademie in Berlin umfasst rund 50 Vorträge zu den Themen Pflege, Demenz, Recht und Psychiatrie.
„Unser Ziel ist es, pflegenden Angehörigen die Möglichkeit zu geben, sich über Themen, die sie selbst bewegen, zu informieren”, sagt Andreas Wolff, Leiter der Akademie. „Natürlich sind auch Interessierte herzlich willkommen”, führt Wolff weiter aus.
Neben einem vielfältigen Vortragsangebot zum Thema Demenz, das von der Früherkennung bis hin zum Umgang mit Demenz reicht, gibt es auch neue Themen. „Wir greifen in diesem Jahr das Thema Gewalt in der Pflege auf, zeigen Möglichkeiten zur tiergestützten Therapie in der Pflege, bieten die Möglichkeit, sich über das Thema Bestattungsvorsorge zu informieren, und gehen im Bereich der Pflege auf das Thema Humor ein”, schildert Andreas Wolff. Hinzu kommt eine Schulungsreihe zum Thema Demenz und Kinesthetics. Die Referenten und Referentinnen kommen alle aus der Praxis und sind Experten auf ihrem Gebiet.
Zu jeder Veranstaltung wird es einen umfangreichen Büchertisch geben. Der Eintritt zu den Vorträgen ist kostenfrei.
Zusätzlich gibt es im Bethanien Sophienhaus in Berlin-Steglitz in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Berlin an jedem ersten Dienstag im Monat eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz. Der Besuch der Gruppe ist kostenfrei, ebenso die Betreuung des zu pflegenden Angehörigen während der Treffen.
Das Programm kann ab Anfang Dezember 2011 unter akademie@bethanien-diakonie.de oder telefonisch unter (0 30) 8 97 91 27 24 kostenfrei angefordert werden.
Quelle: AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gGmbH via Presseportal openBroadcast
Demenz – Wenn Eltern zu Sorgenkindern werden
Die eigenen Eltern kennen wir schon unser ganzes Leben lang. Umso erschreckender ist es, wenn diese sich im Alter plötzlich verändern: Der Vater erzählt vielleicht die gleichen Begebenheiten mehrmals hintereinander, die Mutter hat wichtige Termine vergessen und neulich sogar für Stunden das Bügeleisen brennen lassen. Ist das schlichte Schusseligkeit – oder womöglich das erste Warnsignal für eine beginnende Demenz? Worauf besorgte Angehörige achten sollten, weiß der Psychologe Benjamin Martens von der Psychologie-Plattform psycheplus.de.
Demenz ist ein zunehmendes Problem unserer alternden Gesellschaft: „Ab einem Alter von 65 Jahren nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, an Demenz zu erkranken“, erklärt Benjamin Martens. Inzwischen ist durchschnittlich jeder Dritte im klassischen Rentenalter im weiteren Lebensverlauf von einer Demenzerkrankung betroffen. Die häufigste Ursache für Demenz ist die sogenannte Alzheimer-Erkrankung, die mit einem Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit und einer schrittweisen Veränderung der Persönlichkeit einhergeht. Aber auch hormonelle Störungen, Parkinson oder HIV können zur Entwicklung einer Demenz führen.
Zerstreutheit muss jedoch nicht immer auf eine Demenz-Erkrankung zurückgeführt werden, beruhigt Benjamin Martens. Gerade am Anfang der Erkrankung kann eine exakte Diagnose schwierig sein. Viele Anzeichen einer Demenz ähneln beispielsweise den Symptomen einer Depression. „Deshalb sollte man sich im Zweifel immer mithilfe eines detaillierten psychologischen Tests Klarheit darüber verschaffen, wo die Ursache für bestehende Auffälligkeiten, wie beispielsweise Probleme bei der räumlichen Wahrnehmung, liegt; körperliche Beschwerden, darunter Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit, sollten zudem unbedingt durch eine eingehende medizinische Untersuchung beim Arzt abgeklärt werden“, rät der psycheplus-Experte.
Hat sich dabei der erste Verdacht bestätigt und gilt es nun, die Betreuung und Pflege eines dementen Elternteils zu organisieren, ist guter Rat oft teuer. Dabei können schon einfache Regeln den Betroffenen helfen, über weite Strecken gut mit der Krankheit fertig zu werden. Benjamin Martens rät pflegenden Angehörigen vor allem, den Betroffenen im Alltag nicht alles abzunehmen – sie sollten möglichst viel selbst erledigen dürfen, so lange sie dazu in der Lage sind. Dafür sollten ihnen möglichst klare Orientierungsmarken geboten werden: „Betreuende Angehörige müssen feste Strukturen und Rituale im Tagesablauf festlegen und, etwa mithilfe von ToDo-Listen, dabei unterstützen, dass diese eingehalten werden.“ Einfache Hilfsmittel, wie ein Spezialbesteck für das selbstständige Essen am Tisch oder Notizen in Großbuchstaben, können ein hilfreicher Kompass für die Orientierung im Alltag sein. Wichtig ist im Umgang mit Demenzkranken zudem, eine neue Art des sprachlichen Austausches zu finden: „Betroffene können mit einfachen, kurzen Sätzen und „Entweder-oder“-Fragen weitaus besser umgehen als mit einer ausführlichen Erklärung“, erläutert der psycheplus-Experte. Auch sollte die Ansprache immer wertschätzend und geduldig sein, denn Demenzkranke empfinden trotz abnehmender geistiger Fähigkeiten unvermindert ihre Scham darüber und den Schmerz einer Kränkung.
Wenn die eigenen Eltern zu Sorgenkindern werden, geraten die meisten pflegenden Angehörigen emotional früher oder später an ihre Grenzen. Gerade für sie ist es daher wichtig, so der Psychologe Benjamin Martens, auf sich selbst zu achten, möglichst frühzeitig professionelle Hilfe oder ein Coaching in Anspruch zu nehmen – und sich notfalls ehrlich einzugestehen, wenn die Aufgabe die eigene Belastbarkeit überschreitet. Vorsorgen kann die jüngere Generation durch einen bewussten Lebenswandel zugleich für das eigene Alter: „Körperlich, geistig und sozial aktiv zu sein und zu bleiben ist das beste Mittel, um später nicht selbst an einer Demenz zu erkranken – und sogar eine beginnende Demenz hinauszuzögern“, rät Benjamin Martens. „Lesen, Rätsel lösen, die regelmäßige, zumindest leichte sportliche Betätigung und rege Kontakte zu Freunden und Familie senken ganz klar das Risiko.“
Quelle: Mind & Mood GmbH via Presseportal openBroadcast
GPS Uhr Keruve als Hilfe bei der Pflege von Deutschen mit Alzheimer
Das spezielle GPS-Ortungsgerät Keruve der Firma Vision Ortungssysteme erlaubt es Familienangehörigen und Betreuern, immer zu wissen, wo sich der von ihnen betreute Alzheimer-Patient gerade befindet.
Die einzigartige Technologie zum direkten Orten hat zum Ziel, die Lebensqualität von Millionen von Personen mit Alzheimer sowie das der Familien und Betreuer zu verbessern. Keruve ist ein direktes Ortungsgerät, das speziell für Personen mit Alzheimer entwickelt wurde, die sich noch autonom bewegen möchten.
Es besteht aus einer GPS-Uhr im Design einer Armbanduhr und einem tragbaren Empfänger, den ein Familienmitglied oder Betreuer mit sich führt. Per Knopfdruck kann sofort ermittelt werden, wo sich die Person mit Alzheimer befindet, die die GPS-Uhr trägt.
Alle an Alzheimer erkrankten Personen können die Orientierung in jedem Moment verlieren und sich verlaufen. Als Angehöriger neigt man nach dieser Erfahrung dazu, den Betroffenen nicht mehr alleine zu lassen. Es ist aber erwiesen, dass diese Einschränkung der Autonomie die Reizbarkeit und auch den Stress erhöht, nicht nur bei der betroffenen Person dieser Krankheit, sondern auch bei den Familienangehörigen und Betreuern. Dieser Stress kann leicht einen schnelleren Krankheitsverlauf hervorrufen. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass die üblichen Aktivitäten, wie beispielsweise das Spazierengehen, so weit wie möglich beibehalten werden.
Als Sicherheitsmaßnahme verfügt der Keruve über 4 Ortungssysteme (SBAS-GPS, Vision-indoor, Vision-Cellid und T-GSM) und ermöglicht somit auch die Ortung in Gebäuden oder Kellerräumen.
Die Keruve GPS-Uhr hat ein diskretes, elegantes und unscheinbares Design und bietet eine breite Auswahl an Männer- und Damenuhrenmodellen.
Keruve ist bereits in Deutschland erhältlich. Informationen dazu finden Sie auf http://www.keruve.de
Quelle: Vision sistemas de localizacion/news aktuell GmbH via Offenes-Presseportal.de
Verbessert Insulinspray eine Demenz? Überraschende „Nebenwirkung“ des Zucker-Hormons entdeckt
In geringer Dosis kann per Nasenspray verabreichtes Insulin möglicherweise die Gehirnleistung von Menschen mit leichter oder beginnender Demenz verbessern, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ unter Berufung auf eine Studie. Die Insulin-Dosis war so gering gewählt, dass sie den Blutzucker kaum beeinflusste. Vermutlich gelangt das Hormon über Blutgefäße entlang des Riechnervs ins Gehirn. Es ist schon länger bekannt, dass Insulin auch im Gehirnstoffwechsel eine Rolle spielt. Bevor die Beobachtung jedoch therapeutisch umgesetzt werden könnte, müssen erst weitere Studien den Erfolg und die Sicherheit einer solchen Behandlung bestätigen.
Ausführliche Informationen über das wichtige Diabetes-Präparat Insulin finden Sie unter http://www.diabetes-ratgeber.net/Insulin.
Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 12/2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
Quelle: Wort und Bild - Diabetes Ratgeber/news aktuell GmbH via Offenes-Presseportal.de
„Haushüter“: Seniorenbetreuung in der Urlaubszeit
Welche Möglichkeiten bestehen für Familien, den eigenen Urlaub zu genießen, wenn die Elterngeneration mit im Haushalt lebt? Manchen Angehörigen kommen nur nachts in wüsten Träumen Gedanken wie „Kurzzeitpflege“ oder „Seniorenheim, Mama – aber doch nur für zwei Wochen“. Danach werden diese sofort wieder verdrängt, weil es nicht zur Sprache kommen darf und auch nicht soll, denn wer hört schon gerne: „Wenn Du jetzt weggehst und ich in dieser Zeit sterbe?“
Oft scheitern „Außer-Haus-Lösungen“ an den betroffenen Senioren. Sie können und wollen sich nicht dazu durchringen, den gewohnten Lebensraum zu verlassen, auch nicht für die kurze Urlaubszeit der „Kinder“. Viele Angehörige greifen daher zur Alternative der ambulanten Tagespflege. Hierbei kommt tagsüber eine Betreuungsperson, die aber nach einer vereinbarten Zeit auch wieder geht. Im Ergebnis ist der/die Senior/in dann wieder alleine und eben doch länger und ohne aktuelle Unterstützung.
Wäre es nicht besser, dass in der eigentlich kurzen Zeit eines Urlaubs der Familie einfach jemand da ist und detaillierte, vorgegebene Aufgaben übernimmt? Aufgaben, die weder den/die Senior/in entmündigen noch den fremden „Jemand“ zum Diener/in oder Sklaven/Sklavin macht?
Bereits seit über 20 Jahren wird diese Form der Seniorenbetreuung von der Firma Haushüter GAD-altos angeboten. Für diese Dienstleistung ist 2009 die Marke Haushüter® eingerichtet worden. Die Mitarbeiter/innen sind eingebunden in ein reguläres Arbeitsverhältnis mit allen Steuern und Abgaben und dem notwendigen Unfall- und Haftpflichtschutz.
Gabriele Adam, Inhaberin von Haushüter GAD-altos berichtet: „Unsere Mitarbeiter/innen sind ebenfalls bereits Senioren und bringen ihre geballte Lebens- und Familienerfahrung in diese Aufgabe mit ein. Diese besteht in aller Regel in der Führung des Haushaltes und die Leistung der Gesellschaft für den/die Senior/in. Wohl verstandene Gesellschaft und keine Permanentberieselung für 24 Stunden. Individuell wird stets nur das getan, was die betreute Person ertragen will und kann. Der Vorteil besteht weiterhin darin, dass der/die Mitarbeiter/in während der Vertragszeit einfach bei dem/der Senior/in wohnt. So ist dann auch in der Nacht niemand alleine. Es geschieht also genau das, was sonst die „Stammfamilie“ tut, nämlich leben mit dem/der Senior/in im Haushalt mit den dazu notwendigen Aufmerksamkeiten.“
Was geschieht mit den Medikamenten, die regelmäßig eingenommen werden müssen, und wie geht der/die Haushüter®/in mit der Insulinspritze um? Dies sind medizinische Tätigkeiten, die von den Mitarbeitern von Haushüter GAD-altos nicht durchgeführt werden und auch nicht durchgeführt werden dürfen. Die Stamm-Familie ist vertraglich verpflichtet, Vorsorge zu treffen, dass die Menge der benötigten Medikamente, der Zeitraum und die Zuteilung eindeutig vorbereitet zur Verfügung steht. Die Aufgabe der Haushüter®/in besteht ausschließlich darin, den/die Senior/in auf den Zeitpunkt der Einnahme aufmerksam zu machen. Wird die Einnahme verweigert, erfolgt die Information an die Stammfamilie, gegebenenfalls wird der Hausarzt informiert, damit dieser mit fachlicher Hilfe einspringen kann. Geht es um die Insulinspritze, so muss hierfür zusätzlich ein externer Pflegedienst engagiert werden, sofern der/die Senior/in sich die Spritze nicht selbst verabreichen kann.
Die Kosten für die Seniorenbetreuung durch einen Haushüter® sind individuell zu klären. Als Richtwert sind rund 1.400 Euro für 14 Tage zu veranschlagen. Die Tätigkeit gilt als haushaltsnahe Dienstleistung.
Quelle: Haushüter GAD-altos via Presseportal openBroadast
„Bis dass der Tod uns scheidet?“ – Neuer Roman zum Thema Demenz
Die Diskussion nach dem Suizid von Gunter Sachs zeigte, wie emotionsbesetzt das Thema Demenz in unserer Gesellschaft ist und wie undifferenziert hier teilweise Position bezogen wird. Demenzkranken wird mitunter in populistischer Formulierung die Würde abgesprochen. Hinzu kommt im Fall des erwähnten Prominentenselbstmords die erschreckende Tatsache, dass Herr Sachs offensichtlich nicht einmal fachlichen Rat eingeholt hat, sondern den Suizid aufgrund einer Selbstdiagnose vollzog. Hier gilt es aufzuklären und gegenzusteuern.
In ihrem Debutroman zeigt Antonia Scheib-Berten die Krankheit und ihren typischen Verlauf aus einer anderen Perspektive, indem sie das Schicksal der pflegenden Angehörigen (in diesem Fall vergleichsweise jüngerer Patienten) und deren inneren Zwiespalt zwischen bedingungsloser Hingabe und dem Recht auf eigene Bedürfnisse und ein eigenes Leben in den Blickpunkt stellt.
Die Weinheimer Sozialpädagogin Antonia Scheib-Berten verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Patienten und ihren Angehörigen und ist Gründungsmitglied der Alzheimer-Gesellschaft Mannheim.
Zum Inhalt: Zwei Paare, das gleiche Schicksal. Klaus betreut und pflegt seine demenzkranke Frau Anne, bei der nach Jahren der Depression im Alter von 64 Jahren die Diagnose Demenz gestellt wird. Bei Margrets Mann, Stefan, treten im Alter von Mitte 50 die Symptome dieser tückischen Krankheit auf. Klaus und Margret begegnen sich, anfangs zufällig. Sie entdecken sich neu – als Mann und Frau, nähern sich an und verlieben sich.
Quelle: Shaker Media GmbH via Offenes-Presseportal.de
Wie kranke Zähne Alzheimer begünstigen können
Eine amerikanisch-dänische Studie bestätigt, dass eine Alzheimererkrankung im Zusammenhang mit einer chronischen Parodontitis (Erkrankungen des Zahnhalteapparats) steht. Ältere Menschen mit einer bakteriellen Zahnbettinfektion erkranken demnach mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an Alzheimer als gleichaltrige Menschen ohne Parodontits-Beschwerden. Als Ursache wird vermutet, dass diese Art der Infektion die Entzündungsreaktionen im Gehirn verstärkt. Dadurch können Gehirnzellen absterben und so eine Demenz fördern.
Die Forscher haben für diese Studie ca. 150 Menschen im Alter von 50 bis 70 Jahren auf ihre kognitiven Hirnfunktionen getestet. Dabei ergibt sich, dass Menschen mit ausgeprägter Parodontitis eine sechsmal höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, ein schlechtes Ergebnis im Hirnfunktionstest zu erlangen. Andere Einflussfaktoren sind dabei berücksichtigt worden: Geschlecht, Bildungsstand, Tabakkonsum, Body-Mass-Index, Bluthochdruck und Blutfettwerte. Als weiteres Ergebnis des Tests lässt sich Folgendes feststellen: Der Zusammenhang zwischen bakterieller Parodontitis und kognitiver Hirnfunktion ist unabhängig von dem Ergebnis, was die Personen 20 Jahre zuvor im gleichen Test erzielt haben.
Der in der Studie ermittelte Zusammenhang zwischen Zahngesundheit und der degenerativen Gehirnerkrankung bedeutet nicht, dass Zahnfleisch-Entzündungen zwingend zu Alzheimer führen. Jedoch ist ein zusätzliches Risiko geboten, das man mit guter Mundhygiene und rechtzeitiger Behandlung positiv beeinflussen kann.
Quelle: Zahnklinik Jung via Presseportal openBroadcast
Für die Pflegekosten der Eltern aufkommen
Am 1. Januar 2012 trat das Familienpflegezeitgesetz in Kraft, das Angehörigen von Pflegebedürftigen bessere Möglichkeiten bereitet, die Pflege der Eltern zu Hause zu übernehmen. Dabei kann für bis zu zwei Jahre die Arbeitszeit auf die Hälfte verringert werden, wobei natürlich auch auf einen Teil des Gehalts verzichtet werden muss. Einen Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit gibt es jedoch nicht.
TNS Emnid hat im Auftrag der Münchener Verein Versicherungsgruppe eine Umfrage unter 504 Personen ab 14 Jahren durchgeführt. Dabei kam heraus, dass 21 Prozent der Deutschen sich nicht bewusst sind, dass sie verpflichtet sind, die Pflegekosten für Eltern zu übernehmen. Nur etwa zwei Prozent antworteten auf die Frage „Glauben Sie, dass sich Kinder an den Kosten beteiligen müssen, wenn deren Eltern pflegebedürftig werden und die Pflege nicht alleine finanzieren können?“ mit „Ja, jeder unbegrenzt“. 55 Prozent sind der Meinung, dass man sich nur nach den eigenen Möglichkeiten beteiligen muss, 23 Prozent glauben gar, dass es nur Personen betrifft, die ein entsprechend hohes Einkommen haben.
Ein böses Erwachen kann es geben, wenn ein Elternteil in ein Pflegeheim muss. Im schlimmsten Fall muss eine Unterbringung in der Pflegestufe III finanziert werden. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt dabei aber nur einen Anteil von 1.550 Euro. Da ein Platz in einem Pflegeheim Kosten von ca. 3.200 Euro monatlich verursacht, liegt der Eigenanteil bei 1.650 Euro.
Den ersten Teil müssen die pflegebedürftigen Eltern selbst beisteuern, nämlich mit ihrer Rente. Diese betrug im Jahr 2009 in den alten Bundesländern durchschnittlich 347 Euro, in den neuen 787 Euro. Somit würde eine Pflegelücke von 1.303 Euro in den alten bzw. 863 Euro in den neuen Bundesländern entstehen, für die die Kinder aufkommen müssen – und dies nicht nur mit ihrem Sparvermögen, sondern auch mit eventuell vorhandenem Wohneigentum.
Gegen hohe Pflegekosten kann man sich durch eine rechtzeitig abgeschlossene private Pflegezusatzversicherung schützen, die zwingend die Laienpflege mit absichern sollte. Mehr Informationen zu diesem Thema sind zu finden auf den Seiten der RatGeberZentrale: http://www.ratgeberzentrale.de/steuern-und-finanzen/pflegekosten-eltern.html.
Quelle: RatGeberZentrale via Presseportal openBroadcast
Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) schreibt offenen Brief an Rudi Assauer
Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) dankt dem ehemaligen Fußball-Manager Rudi Assauer in einem offenen Brief für den Mut, seine Demenzerkrankung öffentlich zu machen. Häufig schweigen Betroffene über die Krankheit. Wenn nun eine Diskussion über Demenz in Gang komme, dann sei das auch Assauers Verdienst. Weil er nicht geschwiegen habe, schreibt das KDA an Assauer.
Anfang Februar war bekannt geworden, dass bei Assauer Alzheimer diagnostiziert wurde. Daraufhin äußerten sich in zahlreichen Medien Experten und Ärzte, die auf mögliche Risikofaktoren wie Rauchen und Trinken hinwiesen. Herr Assauer selbst hat nach eignem Bekunden vom Rauchen und Trinken Abstand genommen. In seinem Brief kommentiert das KDA diese Ratschläge: Neuere Erkenntnisse aus der Demenzforschung zeigen, dass Menschen mit Demenz gerade das weiter machen sollten, was ihnen auch bis dahin im Leben Freude gemacht hat, heißt es. Dies kann den Verlauf der Erkrankung verlangsamen. Assauer solle an dem festhalten, was ihm bisher Spaß gemacht hat.
Das KDA beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Demenz und dem Umgang der Gesellschaft mit der Erkrankung. Assauers Offenheit könne dazu beitragen, dass sich das öffentliche Bild und der Umgang mit der Erkrankung Demenz ändert, sagt KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli. Denn auch die Reaktionen auf Assauers Offenheit zeigten, wie viel Nachholbedarf in diesem Bereich besteht. So äußerte sich in einer ZDF-Nachrichtensendung ein Experte, der dazu riet, mit Demenzkranken umzugehen wie mit kleinen Kindern. Das KDA kritisiert diesen Ratschlag und vertritt den Standpunkt, dass Menschen nicht weniger Ernst zu nehmen sind, nur weil ihre gedankliche Leistungsfähigkeit im klassischen Sinn abnimmt. Demenz biete der Gesellschaft die Chance, ihr Menschenbild zu überarbeiten, eine andere Wertehaltung zu entwickeln, schreibt das KDA an Assauer. Demenz mache oft das Wesentliche im Leben sichtbar.
Der offene Brief kann nachgelesen werden unter http://www.kda.de/tl_files/kda/PDF-Dateien/Anschreiben_Assauer.pdf.
Quelle: prmaximus via presseportal openBroadcast
Tanzen gegen Alzheimer
Die Europäische Union hat 2012 zum Jahr für aktives Altern erklärt. Der Allgemeine Deutsche Tanzlehrerverband (ADTV) hat sich deshalb dieses Themas angenommen und greift es auch auf seinem Jahreskongress INTAKO auf, der Anfang April in Düsseldorf stattfindet. Zu dem Kongress werden insgesamt rund 3.000 Teilnehmer erwartet.
Als Protagonistin für die Aktion Aktives Altern gewann der ADTV Publikumsliebling Dr. Marianne Koch. Die seit Jahrzehnten populäre Ärztin und Schauspielerin wird auf dem Kongress über die notwendige Konvergenz von geistiger und körperlicher Fitness referieren. Marianne Koch sagt in diesem Zusammenhang: Tanzen gilt bei Neurobiologen als eines der besten Mittel gegen geistigen Leistungsabbau, inklusive Alzheimer!
Der ADTV hat sich bereits in der Vergangenheit intensiv mit dem Thema Alter befasst. Neben Gesellschaftstanzkursen für Senioren wurde von den Tanzexperten schon vor Jahren das auf ältere Menschen zugeschnittene »Club Agilando«-Programm entwickelt und ganz aktuell der „Rollator-Tanz“ eingeführt. Die ADTV-Präsidentin Cornelia Willius-Senzer begrüßte, dass der Tanz mit der Gehhilfe inzwischen sogar von der EU zertifiziert wurde.
Quelle: prmaximus via Presseportal openBroadcast
"Krank im Kopf" – www.dasGehirn.info beleuchtet Alzheimer & Co.
Etwa 1,3 Millionen Demenzkranke gibt es derzeit in Deutschland, bis zu 250.000 Menschen mit Parkinson und etwa 130.000 mit Multipler Sklerose. Rund 250.000 Bundesbürger erleiden jährlich einen Schlaganfall, jeder Zehnte macht mindestens einmal im Leben eine schwere depressive Episode durch und vermutlich jeder hatte schon einmal unter Kopfschmerzen zu leiden.
Was passiert, wenn das Gehirn nicht (mehr) wie erwartet funktioniert, wenn neurologische, neurodegenerative oder psychische Störungen auftreten? Wie sieht die Erforschung der Krankheiten Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfall, Depression, Angststörungen und Kopfschmerzen aus? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es momentan und welche neuen Therapieansätze befinden sich in der wissenschaftlichen Pipeline?
Antworten auf diese Fragen gibt www.dasGehirn.info, das Informationsportal rund um das Gehirn, in seinem neuen Schwerpunktthema "Krank im Kopf". Berichte, Features und Reportagen beleuchten auch die gesellschaftlichen Folgen und den Einfluss der Erkrankungen auf das Leben der Betroffenen. Flankierend dazu liefern Experten in Video-Interviews einen Steckbrief der jeweiligen Erkrankung und ihrer Behandlung:
www.dasGehirn.info ist ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.
Quelle: Gemeinnützige Hertie-Stifung via news aktuell GmbH

