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Wie viele Menschen erkranken an Alzheimer?


Alzheimer ist ein Schicksal, das immer mehr Menschen betrifft. Nach aktuellen Schätzungen leidet in Deutschland etwa eine Million Menschen an einer Demenz, also an einer Erkrankung, die zu so starken Störungen des Gedächtnisses und der geistigen Leistungsfähigkeit führt, dass berufliche oder private Tätigkeiten beeinträchtigt werden.

Mit einem Anteil von etwa zwei Dritteln, also rund 700.000 Betroffenen, ist Alzheimer bei weitem die häufigste Form der Demenz. Jedes Jahr erkranken zwischen 120.000 und 160.000 Menschen neu. Alzheimer ist also eine häufige Erkrankung. Dennoch befällt sie keineswegs „jeden“. Werden alle Altersgruppen zusammengefasst, ist etwa jeder 13. Mensch über 65 Jahren betroffen. Doch gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Altersgruppen. Die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, nimmt mit dem Alter stark zu. Etwa ab dem 50. Lebensjahr können vereinzelte Fälle auftreten. Von den 65- bis 69-Jährigen ist bereits jeder Hundertste betroffen, unter den 80- bis 84-Jährigen ist es schon jeder Siebte und von den über 90-Jährigen leidet sogar jeder Dritte an Alzheimer.

Frauen und Männer

Frauen und Männer

Frauen und Männer sind in gleichem Maße anfällig für Alzheimer. Frauen leben jedoch im Durchschnitt etwa sechs Jahre länger und da die Erkrankung mit fortschreitendem Alter immer häufiger wird, sind ungefähr 70% aller Alzheimer-Patienten weiblich. mehr Frauen und Männer

Zukunft

Zukunft

Die Wahrscheinlichkeit, im Alter Alzheimer zu bekommen, ist heute nicht größer als vor 100 Jahren. Trotzdem gibt es heute sehr viel mehr Betroffene als damals. Auch hierfür ist die um viele Jahre verlängerte Lebenserwartung die Erklärung. mehr Zukunft


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